09.01.2026 21:19

IronLake Challenge NRW25
12. Wahnbachtalsperre

Die Wahnbachtalsperre liegt im Rhein-Sieg-Kreis im südlichen Nordrhein-Westfalen und gehört zum Einzugsgebiet der Sieg. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts errichtet und dient vorrangig der Trinkwasserversorgung für große Teile der Region, insbesondere für den Ballungsraum Bonn und das Umland.

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Betreiber der Anlage ist der Wahnbachtalsperrenverband. Neben der wasserwirtschaftlichen Hauptfunktion übernimmt die Talsperre Aufgaben im Hochwasserschutz sowie in der Niedrigwasserregulierung. Die umliegenden Flächen sind überwiegend bewaldet und in weiten Teilen als Schutzgebiet ausgewiesen, was die Nutzung des Gewässers klar reglementiert. Freizeitnutzung ist ausschließlich auf den ausgewiesenen Wegen erlaubt, der direkte Zugang zum Wasser ist nur an wenigen Stellen möglich. Die Landschaft ist geprägt von bewaldeten Hängen, eingeschnittenen Seitentälern und einem dichten Netz historisch gewachsener Wege, das heute als Wanderwegenetz genutzt wird.

Uferroute

Die Uferroute folgt dem Verlauf des Talsperrenwegs und orientiert sich eng am Wasserkörper der Wahnbachtalsperre. Der Weg verläuft abschnittsweise unmittelbar entlang des Ufers, quert Seitenarme über schmale Stege und führt durch bewaldete Uferzonen mit wechselnden Blickbeziehungen auf den Stausee. Immer wieder öffnen sich Aussichtspunkte, die einen freien Blick über die Wasserfläche und in die angrenzenden Täler ermöglichen. Rastplätze, Sitzbänke und Unterstände sind entlang der Strecke regelmäßig vorhanden. Einzelne Abschnitte verlaufen auf schmalen Pfaden an steileren Hängen, andere auf breiteren Forst- und Fahrwegen. Charakteristisch für diese Route ist die unmittelbare Nähe zum Wasser, ergänzt durch kurze Abstecher zu ufernahen Aussichtspunkten, Staumauerbereichen und Zuflüssen. Informationstafeln entlang des Weges erläutern Aspekte der Wasserwirtschaft und des Landschaftsschutzes.

Panoramaroute

Die Panoramaroute verlässt weite Teile des direkten Uferbereichs und verläuft überwiegend auf höher gelegenen Wegen rund um das Wahnbachtal. Sie nutzt historische Höhenwege, Waldpfade und Verbindungsstrecken zwischen Ortschaften und Aussichtslagen. Der Weg führt durch ausgedehnte Waldgebiete, über offene Höhenzüge und an mehreren Aussichtspunkten vorbei, von denen sich weite Blicke über das Wahnbachtal, das Bröltal und bis in das Siebengebirge eröffnen. Abschnitte mit steileren Auf- und Abstiegen, felsigen Pfaden und schmalen Waldwegen prägen den Charakter dieser Route. Ergänzt wird der Streckenverlauf durch kulturhistorische Elemente wie Wegekreuze, Bildstöcke und kleinere Brücken über Bäche und Flüsse. Die Wahnbachtalsperre selbst ist immer wieder aus erhöhter Perspektive sichtbar, ohne dauerhaft ufernah begangen zu werden.

Einordnung in die IronLake Challenge NRW / NRW25

Die von der Entdeckerbande vorgestellten Routen dienen als Inspiration und Orientierung für die IronLake Challenge NRW / NRW25. Beide Routen sind gleichwertige Alternativen und umrunden die Wahnbachtalsperre vollständig. Für die Teilnahme an der Challenge reicht es aus, eine der beiden Routen zu wandern. Die Strecken können unverändert genutzt, individuell angepasst oder als Grundlage für eigene Varianten dienen. Entscheidend ist ausschließlich, dass die per GPS aufgezeichnete Umrundung durch eine GPX-Datei nachgewiesen wird.

Termin – kommst du mit uns auf Wanderschaft?

Die Entdeckerbande wandert am 21.03.2026 die Panoramaroute

Wenn du Lust hast, bei dieser Tour dabei zu sein, schreib uns einfach über das Kontaktformular. Mitwandern geht übrigens auch ganz ohne Challenge – Hauptsache, du hast Spaß am draußensein.