09.01.2026 17:15

IronLake Challenge NRW
10. Wiehltalsperre

Die Wiehltalsperre liegt im Oberbergischen Kreis in Nordrhein-Westfalen und befindet sich auf dem Gebiet der Gemeinde Reichshof. Sie ist eine Trinkwassertalsperre und wird vom Aggerverband betrieben.

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Gemeinsam mit der Genkeltalsperre bildet sie einen zentralen Bestandteil der regionalen Trinkwasserversorgung und stellt ganzjährig Rohwasser für mehrere hunderttausend Menschen bereit. Neben der Trinkwassergewinnung erfüllt die Wiehltalsperre Aufgaben im Hochwasserschutz sowie in der Energieerzeugung, die sich aus dem Höhenunterschied zwischen Stauraum und Vorbecken ergibt. Der Bau der Anlage begann in den späten 1960er Jahren, der Stausee wurde Anfang der 1970er Jahre in Betrieb genommen. Für die Errichtung der Talsperre mussten mehrere kleinere Ortschaften aufgegeben, Verkehrswege verlegt und bestehende Infrastrukturen angepasst werden. An verschiedenen Stellen entlang der Wege erinnern Gedenksteine und Informationstafeln an die umgesiedelten Dörfer und die damaligen Eingriffe in die Kulturlandschaft. Große Teile des Umfelds stehen heute unter Trinkwasserschutz, was sich in klar ausgewiesenen Schutzgebieten, dichten Waldstreifen und eingeschränkten Zugängen zum Uferbereich widerspiegelt. Die Umgebung ist geprägt von bewaldeten Höhen, Bachtälern, Offenlandbereichen und einzelnen Aussichtspunkten, die Einblicke in das Wiehltal und die Landschaft des Naturparks Bergisches Land ermöglichen.

Uferroute

Die Uferroute folgt überwiegend den ufernahen Wegen rund um die Wiehltalsperre und orientiert sich dabei an bestehenden Forst- und Wanderwegen. Der Verlauf führt über längere Strecken durch dichten Wald, der den Stausee aus Gründen des Trinkwasserschutzes weitgehend abschirmt. Direkte Wasserblicke sind punktuell möglich und ergeben sich vor allem an einzelnen Aussichtspunkten, an Brückenbauwerken sowie an gezielt freigehaltenen Stellen entlang des Weges. Mehrere Aussichtsbänke ermöglichen kurze Aufenthalte mit Blick auf den Stausee oder in das umliegende Wald- und Hügelland. Entlang der Route machen blaue Hinweisschilder auf das Trinkwasserschutzgebiet aufmerksam und verdeutlichen die Bedeutung der Anlage für die Wasserversorgung. Gedenksteine und Tafeln erinnern an die Orte und Siedlungen, die im Zuge des Baus der Talsperre aufgegeben wurden. Der Wegverlauf ist insgesamt geprägt von einer ruhigen, waldreichen Umgebung mit nur wenigen offenen Uferabschnitten, was den Charakter einer abgeschirmten Trinkwassertalsperre deutlich widerspiegelt.

Panoramaroute

Die Panoramaroute verläuft überwiegend abseits des unmittelbaren Uferbereichs und nutzt höher gelegene Wege, Waldpfade und Verbindungsstücke durch das umliegende Bergische Land. Sie führt durch offene Landschaftsbereiche, vorbei an Siedlungen, landwirtschaftlich genutzten Flächen und Aussichtspunkten mit weiten Blicken über das Wiehltal und die hügelige Umgebung. Zahlreiche Rastmöglichkeiten, Unterstände und Aussichtsbänke strukturieren den Wegverlauf. Historische Wegkreuze, Kirchenstandorte und landschaftsprägende Einzelpunkte wie Streuobstwiesen oder Bachläufe ergänzen das Streckenbild. Der Blick auf die Wiehltalsperre selbst tritt bei dieser Variante seltener in den Vordergrund und ergibt sich vor allem aus erhöhter Lage oder an ausgewählten Punkten mit freier Sicht. Insgesamt vermittelt die Panoramaroute einen umfassenden Eindruck der regionalen Kulturlandschaft und verbindet naturnahe Passagen mit Ausblicken auf Ortschaften und Täler.

Einordnung in die IronLake Challenge NRW / NRW25

Die von der Entdeckerbande vorgestellten Routen dienen als Inspiration und Orientierung für die IronLake Challenge NRW / NRW25. Beide Routen sind gleichwertige Alternativen und umrunden die Wiehltalsperre vollständig. Für die Teilnahme an der Challenge reicht es aus, eine der beiden Routen zu wandern. Die Strecken können unverändert genutzt, individuell angepasst oder als Grundlage für eigene Varianten dienen. Entscheidend ist ausschließlich, dass die per GPS aufgezeichnete Umrundung durch eine GPX-Datei nachgewiesen wird.

Termin – kommst du mit uns auf Wanderschaft?

Einen festen Termin gibt es aktuell noch nicht. KALENDER

Wenn du Lust hast, bei dieser Tour dabei zu sein, schreib uns einfach über das Kontaktformular. Mitwandern geht übrigens auch ganz ohne Challenge – Hauptsache, du hast Spaß am draußensein.