IronLake Challenge NRW25
20. Neyetalsperre
Die Neyetalsperre liegt im Oberbergischen Kreis im Norden von Wipperfürth und wird vom Bach Neye gespeist, einem rechten Nebenfluss der Wupper. Sie wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Trinkwassertalsperre für die Stadt Remscheid errichtet, nachdem der steigende Wasserbedarf nicht mehr allein durch die benachbarte Eschbachtalsperre gedeckt werden konnte.
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Die Planung setzte bereits um 1902 ein, die Bauarbeiten begannen 1907, und 1909 nahm die nach dem Intze-Prinzip errichtete Staumauer den Betrieb auf. Über viele Jahrzehnte diente die Talsperre der Trinkwasserversorgung, bevor sich ihre Funktion auf Hochwasserschutz, Niedrigwasseraufhöhung und die Vorhaltung als Notreserve verlagerte. Die Staumauer ist als gekrümmte Gewichtsstaumauer aus Bruchsteinmauerwerk ausgeführt. Die Neyetalsperre ist Teil eines wasserwirtschaftlich vernetzten Systems und über Stollen und Leitungen mit weiteren Anlagen wie der Bever- und der Schevelinger Talsperre verbunden. Eigentümerin ist die EWR GmbH, die Betriebsführung erfolgt seit Mitte der 2000er Jahre durch den zuständigen Betreiber. Das Umfeld der Talsperre ist von Waldflächen, naturnahen Uferabschnitten und kleineren Zuflüssen geprägt und liegt vollständig im Naturraum des Bergischen Landes.
Uferroute
Die Uferroute folgt in weiten Abschnitten dem unmittelbaren Rand des Stausees und erschließt zahlreiche seenahe Perspektiven. Der Weg verläuft überwiegend durch bewaldetes Gelände und führt immer wieder an offene Uferstellen, Buchten und kleine Zugänge zum Wasser. Entlang der Strecke finden sich Sitzbänke und ruhige Rastpunkte mit Blick auf den See. Mehrere Aussichtspunkte ermöglichen freie Sicht auf Wasserfläche und Staumauer, ohne dass der Charakter einer ruhigen Umrundung verloren geht. Der Verlauf bleibt eng an die Neyetalsperre gebunden und vermittelt ein zusammenhängendes Bild der Uferlandschaft mit ihren Zuflüssen, Stegen und naturnahen Abschnitten. Historische Hinweise zur Entstehung der Talsperre sowie technische Bauwerke wie Pegelstationen liegen direkt am Weg und ordnen die Anlage sachlich in ihren wasserwirtschaftlichen Kontext ein.
Panoramaroute
Die Panoramaroute verlässt die unmittelbare Uferlinie und erschließt das weitere Umfeld der Neyetalsperre über Höhenwege, Waldpassagen und offene Landschaftsabschnitte. Der Streckenverlauf verbindet aussichtsreiche Waldwege mit Blickachsen in das Neyebachtal und über das Bergische Land. Neben der Neyetalsperre werden weitere Gewässer und Anlagen wie die Schevelinger Talsperre und die Neyeteiche in das Routenerlebnis einbezogen. Historisch geprägte Orte und Wegepunkte im Raum Wipperfürth ergänzen den landschaftlichen Charakter. Abschnitte mit weiter Sicht wechseln sich mit geschützten Waldwegen ab, wodurch die topografische Einbettung der Talsperre im regionalen Kontext nachvollziehbar wird. Die Route nähert sich der Staumauer aus erhöhter Perspektive und schließt die Umrundung mit einem umfassenden Eindruck der wasserwirtschaftlichen Anlage und ihrer Umgebung ab.
Einordnung in die IronLake Challenge NRW / NRW25
Die von der Entdeckerbande vorgestellten Routen dienen als Inspiration und Orientierung für die IronLake Challenge NRW / NRW25. Beide Routen sind gleichwertige Alternativen und umrunden dioe Neyetalsperre vollständig. Für die Teilnahme an der Challenge reicht es aus, eine der beiden Routen zu wandern. Die Strecken können unverändert genutzt, individuell angepasst oder als Grundlage für eigene Varianten dienen. Entscheidend ist ausschließlich, dass die per GPS aufgezeichnete Umrundung durch eine GPX-Datei nachgewiesen wird.
Termin – kommst du mit uns auf Wanderschaft?
Die Entdeckerbande wandert am 25.05.2026 die Panoramaroute
Wenn du Lust hast, bei dieser Tour dabei zu sein, schreib uns einfach über das Kontaktformular. Mitwandern geht übrigens auch ganz ohne Challenge – Hauptsache, du hast Spaß am draußensein.
