10.01.2026 01:40

IronLake Challenge NRW25
16. Wehebachtalsperre

Die Wehebachtalsperre liegt zwischen der Gemeinde Hürtgenwald im Kreis Düren und der Stadt Stolberg in der Städteregion Aachen in Nordrhein-Westfalen. Sie wurde Ende der 1970er Jahre errichtet und Anfang der 1980er Jahre in Betrieb genommen.

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Hauptaufgaben der Talsperre sind der Hochwasserschutz im Einzugsgebiet des Wehebachs, die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung sowie die Niedrigwasseraufhöhung für die weiterführenden Gewässer Inde und Rur. Betreiber der Anlage ist der Wasserverband Eifel-Rur. Die Wehebachtalsperre ist als Trinkwasserreservoir ausgewiesen, wodurch eine direkte Freizeitnutzung des Wassers ausgeschlossen ist. Das Umfeld ist geprägt von ausgedehnten Waldflächen des Naturparks Hohes Venn-Eifel, zahlreichen Zuflüssen, kleineren Siefen sowie naturnahen Bachläufen, in denen sich in den letzten Jahren wieder verstärkt Biber angesiedelt haben. Historische Spuren wie alte Schieferbrüche, Relikte des Erzbergbaus und eisenzeitliche Befestigungsanlagen im weiteren Umfeld belegen die lange Nutzungsgeschichte der Region, die heute überwiegend von Forstwirtschaft und Wasserwirtschaft geprägt ist.

Uferroute

Die Uferroute führt überwiegend entlang der direkten Uferbereiche und der zuführenden Bäche rund um die Wehebachtalsperre. Sie verläuft abschnittsweise auf schmalen Wegen und naturnahen Pfaden durch waldreiche Zonen des Naturparks Hohes Venn-Eifel. Entlang der Strecke liegen mehrere wassergebundene Bauwerke der Talsperre, darunter technische Anlagen zur Wasserregulierung, Wehrbauwerke an Zuflüssen sowie Einrichtungen der Wasseraufbereitung. Wiederholt öffnen sich Blickachsen auf den Stausee, insbesondere an gerodeten Hanglagen und ausgewiesenen Aussichtspunkten entlang der Staumauer und der Uferabschnitte. Die Route quert zahlreiche kleine Bäche und Siefen, an denen sich Biotope, Teiche und von Bibern geschaffene Dammstrukturen finden. Historische Wegweiser aus Stein, alte Brückenbauwerke und Überreste früherer Steinbrüche ergänzen das landschaftliche Bild. Die Wegeführung erlaubt eine kontinuierliche Annäherung an das Gewässer, wobei der direkte Zugang zum Wasser aufgrund der Schutzbestimmungen nur punktuell möglich ist.

Panoramaroute

Die Panoramaroute verläuft überwiegend auf höher gelegenen Wegen, Waldpassagen und Höhenzügen oberhalb der Wehebachtalsperre. Sie erschließt großräumige Waldgebiete, offene Lichtungen und ehemalige Verkehrswege, darunter historische Straßenabschnitte mit militärgeschichtlichem Bezug aus dem Zweiten Weltkrieg. Zahlreiche Aussichtspunkte ermöglichen weite Blicke über den Hürtgenwald, die Eifelhöhen und das Staubecken der Wehebachtalsperre. Entlang der Route liegen mehrere Naturdenkmäler, sakrale Kleindenkmäler, Rastplätze sowie abgelegene Waldwege mit geringer Frequentierung. Biberreviere, Feuchtgebiete und strukturreiche Bachläufe prägen weite Teile der Strecke. Gegen Ende der Umrundung führt die Panoramaroute wieder in den Bereich der Talsperrenanlagen zurück und erlaubt einen Blick auf den Damm, den Wasserturm und technische Einrichtungen der Wasserversorgung aus erhöhter Perspektive.

Einordnung in die IronLake Challenge NRW / NRW25

Die von der Entdeckerbande vorgestellten Routen dienen als Inspiration und Orientierung für die IronLake Challenge NRW / NRW25. Beide Routen sind gleichwertige Alternativen und umrunden die Wehebachtalsperre vollständig. Für die Teilnahme an der Challenge reicht es aus, eine der beiden Routen zu wandern. Die Strecken können unverändert genutzt, individuell angepasst oder als Grundlage für eigene Varianten dienen. Entscheidend ist ausschließlich, dass die per GPS aufgezeichnete Umrundung durch eine GPX-Datei nachgewiesen wird.

Termin – kommst du mit uns auf Wanderschaft?

Einen festen Termin gibt es aktuell noch nicht. KALENDER

Wenn du Lust hast, bei dieser Tour dabei zu sein, schreib uns einfach über das Kontaktformular. Mitwandern geht übrigens auch ganz ohne Challenge – Hauptsache, du hast Spaß am draußensein.