08.01.2026 20:18

IronLake Challenge NRW
03. Rursee

Der Rursee ist ein Stausee in der Nordeifel im Südwesten Nordrhein-Westfalens und Teil der Rurtalsperre Schwammenauel, die den Fluss Rur aufstaut. Er liegt zwischen der Gemeinde Simmerath in der Städteregion Aachen und der Stadt Heimbach im Kreis Düren und ist in eine großflächige Mittelgebirgslandschaft

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eingebettet, die durch bewaldete Höhenzüge, tief eingeschnittene Täler und zahlreiche Schutzgebiete geprägt ist. Die Talsperrenanlage erfüllt zentrale wasserwirtschaftliche Aufgaben und dient der Trinkwasserversorgung, dem Hochwasserschutz sowie der Niedrigwasserregulierung der Rur. Unmittelbar vorgelagert befindet sich der Obersee als Vorsperre, der gemeinsam mit dem Hauptsee einen zusammenhängenden Stauraum bildet. Der Rursee grenzt an den Nationalpark Eifel und ist zugleich von Bereichen des Naturparks Hohes Venn-Eifel umgeben, was die landschaftliche Einbindung und die ökologischen Schutzanforderungen des Gebietes unterstreicht. Die heutige Gestalt des Sees ist Ergebnis eines technisch geprägten Ausbaus im 20. Jahrhundert, dessen Anlagen und begleitende Infrastruktur bis heute das Landschaftsbild prägen.

Uferroute

Die Uferroute folgt über weite Strecken dem unmittelbaren Rand des Rursees und verläuft überwiegend in Seenähe. Sie führt an zahlreichen ufernahen Abschnitten entlang, die den Charakter des Gewässers und seine wechselnden Buchten unmittelbar erlebbar machen. Entlang der Strecke werden verschiedene Staubereiche, Zuflüsse und Übergänge zwischen Hauptsee und Obersee passiert, darunter auch der Paulushofdamm, der beide Wasserkörper voneinander trennt und zugleich verbindet. Die Route berührt mehrere Orte und Siedlungsbereiche am See, passiert gastronomische Einrichtungen, Häfen von Wassersportvereinen sowie kleinere Brücken und Steganlagen. Immer wieder öffnen sich kurze Blickachsen über die Wasserfläche, während andere Abschnitte durch bewaldete Uferzonen und geschützte Randbereiche geprägt sind. Die Wegführung nutzt vorhandene Uferwege, Rastplätze und Verbindungsabschnitte und vermittelt so ein zusammenhängendes Bild der seegebundenen Infrastruktur und Nutzung des Rursees.

Panoramaroute

Die Panoramaroute verlässt den unmittelbaren Uferbereich häufiger und verläuft abschnittsweise über höher gelegene Wege im Umfeld des Rursees. Sie führt durch ausgedehnte Waldgebiete des Nationalparks Eifel und des Naturparks Hohes Venn-Eifel und bindet topografisch erhöhte Passagen ein, die weite Ausblicke auf den See und die umgebende Mittelgebirgslandschaft ermöglichen. Charakteristisch sind längere Waldabschnitte, Höhenwege und einzelne Aussichtspunkte, von denen sich der Rursee in seiner räumlichen Ausdehnung überblicken lässt. Die Route passiert markante Landschaftsbereiche wie den Kermeterwald, historische Wegtrassen, naturkundlich interessante Stellen sowie einzelne Geländedenkmäler. Im Vergleich zur Uferroute steht hier weniger die unmittelbare Nähe zum Wasser im Vordergrund, sondern die räumliche Einordnung des Sees in die umliegende Höhenlandschaft und ihre geologische sowie historische Prägung.

Einordnung in die IronLake Challenge NRW / NRW25

Die von der Entdeckerbande vorgestellten Routen dienen als Inspiration und Orientierung für die IronLake Challenge NRW / NRW25. Beide Routen sind gleichwertige Alternativen und umrunden den Rursee vollständig. Für die Teilnahme an der Challenge reicht es aus, eine der beiden Routen zu wandern. Die Strecken können unverändert genutzt, individuell angepasst oder als Grundlage für eigene Varianten dienen. Entscheidend ist ausschließlich, dass die per GPS aufgezeichnete Umrundung durch eine GPX-Datei nachgewiesen wird.

Termin – kommst du mit uns auf Wanderschaft?

Einen festen Termin gibt es aktuell noch nicht. KALENDER

Wenn du Lust hast, bei dieser Tour dabei zu sein, schreib uns einfach über das Kontaktformular. Mitwandern geht übrigens auch ganz ohne Challenge – Hauptsache, du hast Spaß am draußensein.